Kleine Schritte, um die Welt zu retten

Die Welt ist mir ein Anliegen – auf dass es ihr gut gehe. Ich wünsche mir, dass wir Menschen es schaffen, unsere Erde, unsere Umwelt pfleglich zu behandeln, unsere Ressourcen geschickt zu nutzen und nicht achtlos zu verschleudern.

Davon sind wir momentan noch ziemlich weit entfernt. Aber: es liegt an uns allen, an jedem einzelnen von uns, wie es weitergeht. Ich kann Großkonzerne nicht abhalten von ihrem rücksichtlosen Streben nach mehr, ich kann Umweltzerstörung und größenwahnsinnige Machthaber nicht aufhalten. Dazu fühle ich mich zu klein. Ich bin auch nicht der Typ Umweltaktivistin, ich bin nicht radikal genug. Aber: die Umwelt liegt mir am Herzen!

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Und so versuche ich in meinem Alltag zu tun, was mir möglich ist. Es mag nicht viel erscheinen, doch sind es viele kleine Schritte, die ich setze. Und ich arbeite daran, dass es mehr werden.

Wenn jeder einzelne von uns ein wenig darauf achtet, wie er sein Leben gestaltet, wenn jeder sich ein wenig bemüht, wenn wir alle kleine Schritte setzen, dann kann viel erreicht werden!

Das sind meine Schritte bisher:

Lebensmittel: Ich versuche möglichst regional und saisonal einzukaufen, dh ich bin oft am Bauernmarkt zu finden. Salat, Obst, Gemüse, Eier, Honig, Marmeladen, Kernöl, Kuchen, Kräuter, Blumen kaufe ich am liebsten und fast nur hier – und es ist jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis für die Sinne, über einen Bauernmarkt zu schlendern.

Ich koche viel selbst (mit einfachen Zutaten) und versuche zu verwerten, was geht. Lebensmittel in den Müll zu schmeißen ist bei mir ein absolutes no-go!

Einkaufssackerl und generell Plastiksackerl versuche ich zu vermeiden. Ich bin, wenn unterwegs, immer mit einem Rucksack, einer Stofftasche oder einem Korb ausgerüstet. Ich freue mich über Initiativen zur Abschaffung der Plastiksackerl :).

Putzmittel gibt es in meinem Haushalt nur die nötigsten, entkalkt wird mit Essig, auf Weichspüler verzichte ich ebenso wie auf sonstige Chemiekeulen.

Ich werfe meinen Müll nicht auf die Strasse oder in die Natur (selbst das ist leider nicht selbstverständlich). Müll wird bei mir getrennt – Papier, Plastik, Flaschen, Metall – ich versuche generell, nichts zu kaufen, was mir zu übertrieben und unnötig verpackt erscheint.

Ich besitze zwar ein Auto (ein sehr kleines ;)), aber ich versuche möglichst viele Wege mit dem Fahrrad, den Öffis oder zu Fuß zurückzulegen. Fernreisen bzw. lange Flugreisen interessieren mich nicht.

Auch sonst brauche ich vieles nicht, was Werbung und Wirtschaft uns unhinterfragt als fürs tägliche Leben unbedingt notwendig suggerieren – vom Fernseher angefangen über Wäschetrockner, elektrischer Zahnbürste, Schmuck, Parfum, Deo, Brotschneidemaschine, Riesenmusikanlage, diverse andere elektrische Haushaltsgeräte – ich bin ein Konsummuffel. Ich liebe es auszumisten. Ich mag Minimalismus. Wozu Geld für etwas ausgeben, das dann doch nur Platz braucht, um irgendwo zu verstauben?

Momentan versuche ich gerade bei den wenigen Kosmetikprodukten, die ich verwende allmählich auf passende Naturprodukte umzusteigen.

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Und so setze ich im Laufe der Zeit einen Mini-Schritt nach dem anderen. Ich lasse mich gerne inspirieren von Menschen, die schon viel weiter sind als ich, die vollends auf Plastik verzichten können, die vegetarisch oder vegan leben, die keinen Müll mehr produzieren, die mit neuen Ideen und Initiativen mutig vorangehen.

Wir alle sind es, die unsere Erde, unseren Lebensraum gestalten, benutzen, gebrauchen, verbrauchen oder erhalten, schonen und pflegen. Jeder einzelne von uns.

Um Mahatma Gandhi sprechen zu lassen:

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

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