Ali Smith und die Liebe zur Literatur

Es ist ein Buch über die Liebe. Über den Verlust, das Abschiednehmen, Trauern. Loslassen. Diesen endlos langen Prozess der Neuorientierung. Und es ist ein Buch über die Poesie, die Literatur, die Kunst. Es ist ein Buch von Ali Smith und nennt sich: „Wem erzähle ich das?“ Ich gebe zu, ich habe sie ein bisschen vor mir hergeschoben, diese Buchbesprechung… Warum?… Weiterlesen →

fremdgetextet

Mein Lieblingsnetzwerk textreff veranstaltet alljährlich ein großes internationales Blogwichteln. Wer mitmacht, darf geben und empfangen… So habe ich mich diesmal auf der Seite der Kinderbuchautorin Sandra Schindler austoben und über mein „Doppelleben“ berichten dürfen – hier gehts zu meinem Beitrag… … und ich habe einen schönen Text von Birte Mirbach, Diplomübersetzerin aus Köln, geschenkt bekommen, der uns in wärmere Gefilde… Weiterlesen →

Einmal lieben geht noch

Lucie ist Lehrerin und lebt irgendwo in einer Stadt in Frankreich, durch die die Garonne fließt. Sie raucht und trinkt und futtert gerne fettige Chips. Eigentlich hasst sie Sport, sie lässt kleine Katzenbabies auf den Boden fallen, weil sie sowieso keine Katzen mag. Sie ist oft aggressiv und abweisend. Nicht gerade der Inbegriff also einer sympathischen, strahlenden Heldin. Darüber hinaus hat… Weiterlesen →

Der Geschmack von Salz und Honig

Es ist eine schöne Geschichte, eine berührende Geschichte, eine Geschichte, mit der man mitweinen, sich mitfreuen und überraschen lassen kann… Auf 360 Seiten erzählt die neuseeländische Autorin und Weltenbummlerin Hannah Tunnicliffe in ihrem Buch „Der Geschmack von Salz und Honig“ die Geschichte von Frankie – einer jungen Italo-Amerikanerin, die ihr Leben fest im Griff hat. Picobello geplant und bestens durchstrukturiert.… Weiterlesen →

Aprikosenküsse

Die Zutaten zu diesem Buch: Weitläufige Aprikosenfelder, ein verloren gegangenes Rezept und ein kleines Restaurant in Italien. Viel Familie. Ein Dorf mit eigenwilligen, aber liebenswerten Persönlichkeiten. Ein gutaussehender Erbe mit Espresso-Augen, der verheiratet werden soll. Eine verstorbene Nonna, die von ihrer bunten Urne aus die Geschicke zu lenken scheint. Eine unsympathische Ex, die für Verwirrung sorgt. Und nicht zuletzt eine… Weiterlesen →

Die Stunde der Liebenden

Man nehme ein richtig langes Wochenende, am besten mit Regen, Sturm und Schneegestöber, eine große Kanne Tee… und mache es sich auf der Couch gemütlich. Wichtigste Zutat: „Die Stunde der Liebenden“, Bucherstling der britischen Autorin Lucy Foley. Ich bin regelrecht hineingefallen in die Geschichte. Sie fängt ganz harmlos an… mit einer glamourösen Gartenparty in England im August 1928. Der junge… Weiterlesen →

Was ich Clemens Setz noch fragen wollte

Wie lange haben Sie an dem Buch geschrieben? Und gab es eine Vorlaufzeit? Manche Schriftsteller sagen ja, sie seien monate- oft jahrelang mit einem Stoff quasi schwanger gegangen, bis sie ihn endlich auf- (oder nieder-?) geschrieben haben? Hatten Sie eine Vorlaufzeit oder haben Sie sich einfach hingesetzt und drauflos geschrieben? Und als Sie mit dem Schreiben begonnen haben, haben Sie… Weiterlesen →